Sareno Objektisolierung aus UlrichsbergSareno Objektisolierung aus Ulrichsberg

BAULEXIKON

Man lernt nie aus – kurz & bündig das ‚Sareno Baulexion‘ mit den wichtigsten Begriffen rund um Objektisolierung in alphabetischer Reihenfolge

A

    • Armiergewebe
      Glasgittergewebe, verwebte Glasfäden mit alkalistabiler PVC Appretur.
    • Aufputz
      Aufputz ist eine Bezeichnung, die in Verbindung mit Bauteilen verwendet wird, die direkt auf der Wand oder auf der Decke sozusagen also „auf dem Putz“ montiert werden. Der Begriff Putz ist dabei nicht wörtlich zu nehmen. Eine Aufputz-Kopfbrause kann natürlich auch auf Fliesen montiert werden, ein Aufputz-Lichtschalter auf einer mit Holzpaneelen verkleideten Wand. Das Gegenteil von Aufputz ist Unterputz. In Kellergeschossen, Garagen, Lagerhallen und dergleichen werden Leitungen und vielfach auch die wasserführenden Rohre „auf Putz“ verlegt, weil in diesen Räumen keine ästhetischen Vorbehalte zu berücksichtigen sind. Generell hat die Aufputzmontage natürlich den Vorteil, dass bei Reparaturen keine Wände aufgestemmt zu werden brauchen und Lecks schneller zu finden sind.

B

    • Bauabnahme
      Die Bauabnahme ist zum einen ein privatrechtlicher und zum anderen ein baurechtlicher Vorgang. Die behördliche Bauabnahme wird von einem Mitarbeiter der Bauaufsichtsbehörde vorgenommen. Zunächst einmal erfolgt die Rohbauabnahme; ist das Bauwerk fertiggestellt, nimmt die Behörde die Schlussabnahme vor. Zu allen Zeitpunkten der Baumaßnahmen kann im Übrigen die Baubehörde auch eine Bauüberwachung durchführen, was im privaten Baubereich meistens nur stichprobenartig geschieht.
    • Baubiologie
      Aufgrund negativer Erfahrungen in der Vergangenheit werden alle Baustoffe auch unter baubiologischen Gesichtspunkten überprüft. Die umweltschonenden und baubiologisch einwandfreien Baustoffe unterscheiden sich im Preis kaum von anderen Produkten.
    • Bauleiter
      Baufachmann, der als verantwortlicher Vertreter einer planenden, überwachenden oder ausführenden Firma Weisungsbefugnisse, z.B. hinsichtlich Planung, Ablauf, Gestaltung oder Ausführung einer gegenüber einem Zweiten, z.B. Untergebenen, Auftragnehmer, Handwerker ausübt.
    • Bautagebuch
      Das Bautagebuch ist eine schriftliche Dokumentation des Bauablaufs. In das Tagebuch sind vor allem zu Beweiszwecken alle wesentlichen Vorgänge bei der Bauwerkserrichtung aufzunehmen.
    • Bauzeitplan
      Der Bauzeitplan, auch Baukalender genannt, ist ein praktisches Hilfsmittel für den Bauleiter, der den Bauablauf so koordinieren muss, dass die Arbeiten der einzelnen Gewerke reibungslos ablaufen können.
    • Bitumen-Anstrich
      Bituminöse Abdichtung für Putzflächen aller Art im unterirdischen Bereich zum Schutz vor Sicker-oder drückenden Wässern.
    • Brandverhalten
      Ein guter Dämmstoff stellt einen wesentlichen Sicherheitsfaktor im Brandfall dar. Unterschieden wird hier zwischen Brennbarkeit und Entflammbarkeit eines Stoffes. Die Baustoffklassen im Einzelnen: A1/A2 -nicht brennbar, B1 -schwer entflammbar, B2 -normal entflammbar, B3 -leicht entflammbar (darf im Baubereich nicht eingesetzt werden).

C

    • Co²
      Co²: Kohlendioxid („Treibhausgas“), Abfallprodukte der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe (Kohle, Öl, Erdgas, Holz).

D

    • Dampfdiffusion
      Verschiedene Materialien sind für Wasserdampf unterschiedlich schwer zu durchdringen. Im Verhältnis zu einer Luftschicht gleicher Stärke besagt diese Diffusionswiderstandszahl My, wie viel schwerer es für Wasserdampf ist das jeweilige Material zu durchdringen. So ist z.B. der Dämmstoff XPS zirka 100-mal schwerer zu durchdringen als Luft.
    • Dämmstoffe
      Baustoffe, die in geschlossenen Zellen Luft speichern und dadurch die Wärmeübertragung von einer Bauteilseite zur anderen mindern. Unter Dämmung versteht man alle Maßnahmen der Außen-und Innendämmung zur Wärme-und Schalldämmung.
    • Dübel
      Ermöglichen durch ihre Beschaffenheit eine dauerhaft feste Verbindung zwischen Wand- beziehungsweise Deckenbaustoffen und einer Schraube. Sie werden in das entsprechende Bohrloch eingeführt und spreizen sich auf, sobald eine Schraube eingedreht wird. Sie sind in allen Größen für die verschiedensten Verwendungszwecke aus Nylon oder für schwere Lasten aus Stahl erhältlich.

E

    • Edelputz
      Unter Edelputz versteht man Putze auf Mineral- oder Kunstharzbasis, die als Außenputz in der Form eines Oberputzes eingesetzt werden.
    • Expandiertes Polystoryl (EPS)
      EPS (weiße Farbe) wird aus geblähtem Polystyrolgranulat hergestellt. EPS kommt als Dämmung unter Estrichen, als Fassadenplatte oder auch als Deckendämmplatte zur Anwendung. EPS ist für den Einsatz in Wärmedämmverbundsystemen auch in Form von gelochten Platten erhältlich.
    • Extrudiertes Polystoryl (XPS)
      XPS (grüne oder rosa Farbe) wird als Dämmstoffplatte im Nassbereich eingesetzt. Einsatzbereiche sind feuchtigkeitsbelastete Orte wie z.B. Balkone, Sockelbereiche oder auch für Schwimmbadbereiche.

F

    • Fassade
      heißen die Ansichtsflächen und zugleich Außenwände eines Gebäudes. Eine Fassade muss konstruktive (Traggerüst), bauphysikalische (Schutz vor Witterungseinflüssen und Wärmedämmung) und architektonische Funktionen erfüllen.
    • Fertigbaustoffe
      Mörtel, Putze, Beton etc., die im trockenen Zustand bereits optimal aus den einzelnen Bestandteilen zusammengemischt sind. Mischfehler werden vermieden, da nur noch Wasser zuzusetzen ist.

G

    • Gemeinnützige Bauvereinigung
      Mit der Errichtung und Verwaltung von Häusern und Wohnungen befasstes Unternehmen, das auf der Grundlage des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes tätig ist und einer regelmäßigen Kontrolle unterliegt.
    • Generalunternehmer
      Ein Generalunternehmer ist in der Regel ein Bauunternehmen, das gegenüber dem Bauherrn als einziger Vertragspartner bei der Durchführung eines Bauvorhabens auftritt. Für von ihm nicht selbst erbrachte Bauleistungen schaltet er auf eigene Rechnung Subunternehmer ein.
    • Gütezeichen
      sind Auszeichnungen die durch Fachverbände oder Handwerkskammern für bestimmte Objekte, Werkstoffe, Baustoffe, Fertigungs-sowie Montageverfahren und dergleichen vergeben werden. z.B. Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme

H

    • Hartschaum
      wird im Hausbau vor allem in Plattenform zur Wärmedämmung eingesetzt.
    • Hellbezugswert
      Der Hellbezugswert ist der Reflexionsgrad eines bestimmten Farbtons zwischen Schwarz=0 und Weiß=100. Der Hellbezugswert gibt an, wie weit der betreffende Farbton vom Schwarz- oder Weißpunkt in seiner Helligkeit entfernt ist. So sagt ein Hellbezugswert von 85 für einen gelblichen Farbton aus, dass dieser sehr hell sein muss, dass andererseits ein brauner Farbton mit einem Hellbezugswert von 15 sehr dunkel ist, während sich ein Farbton mit einem HBW von 52 im mittleren Bereich bewegt.

J

    • Jalousieglas
      Der Name kann missverstanden werden. Es gibt kein Glas für Jalousien, vielmehr wird unter diesem Begriff eine Baueinheit verstanden, zum Beispiel aus normalem Isolierglas, wobei sich zwischen den Scheiben eine hermetisch abgeschlossene Jalousie befindet, die manuell oder elektrisch herabgelassen oder hochgezogen und deren Lamellen verstellt werden können. Der Sonnenschutzfaktor ist jedermann leicht verständlich. Durch spezielle Glaskombinationen können günstige U-Werte erreicht werden.

K

    • Kerndämmung
      heißt die Dämmung zwischen den zwei Mauerwerkswänden bei zweischaligem Außenmauerwerk. Zur Dämmung können feste Materialien wie Stein- oder Mineralwolle oder Schüttgut verwendet werden. Letzteres eignet sich besonders zur nachträglichen Dämmung von zweischaligem Mauerwerk.
    • Kondensat
      trifft warme Luft auf kühlere Flächen, schlägt sich die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit an den Flächen als Kondensat nie-der. Allgemein wird häufig der Begriff Schwitzwasser verwendet. Besonders in der Heizperiode sollte man auf Kondensatbildung vor allem an den kühleren Außenwänden und in Zimmerecken achten, denn Feuchtigkeitsschäden entstehen oft schneller als erwartet. Im Normalfall genügt es, drei- bis viermal täglich kräftig zu lüften.

L

    • Laibung
      Wandfläche zwischen dem eingebauten Fensterrahmen und der Außenseite der Außen- oder Innenwand.

M

    • Mineralfaser
      Grundstoff für viel verwendete Dämmmaterialien in unterschiedlichen Formen, Festigkeiten und Wärmeleitfähigkeitsgruppen. Die Dämmwirkung beruht, ähnlich wie bei einem Pullover, darauf, dass mit den Fasern unendlich viele, winzige Luftpölsterchen eingeschlossen werden. Verwendung für die Dämmung von Außenmauerwerk, Geschoßdecken, Trennwänden, Steildächern.

O

    • Organische Dämmstoffe
      sind natürliche Dämmmaterialien wie beispielsweise Kork, Sägespäne, Baumwolle oder Zellulose. Unter anderem gehören auch expandierte Polystyrol-oder Polyurethan Hartschäume dazu.

P

    • Perimeterdämmung
      Als Perimeterdämmung wird die Wärmedämmung von erdberührten Bauteilen von Gebäuden und Bauwerken an ihrer Außenseite bezeichnet. Dabei kann es sich sowohl um die Dämmung unterhalb der Bodenplatte eines Gebäudes wie auch um die Wanddämmung einer im Erdreich eingebundenen Kelleraußenwand handeln. Die Dämmung muss wasser- und druckbeständig sein, daher werden geschlossen-porige Schaumstoffmaterialien, z.B. extrudierte Polystyrol-Hartschaumplatten verwendet. Das Dämmmaterial wird außerhalb der wasserundurchlässigen Schicht (Bitumenanstrich oder Kunststofffolie) angebracht.
    • Polystyrol (PS) Hartschaum
      Dämmstoff, bei dem durch Aufschäumen von Polystyrol winzige Hohlräume geschaffen werden, die die Luft einschließen, worauf die Dämmwirkung beruht. Verwendung zur Wärmedämmung und als Trittschalldämmung.
    • PUR
      Polyurethan, duroplastischer Kunststoff, harter oder weicher Hartschaum.
      Raumklima wird im Wesentlichen durch fünf Faktoren bestimmt: Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftgeschwindigkeit, Temperatur der Außenwände und Gehalt von Fremdstoffen in der Luft. Die Qualität des Raumklimas hängt sowohl vom verwendeten Baustoff, als auch vom Heizkörper ab, der im Winter die Räume des Hauses heizt. Auch Wandbekleidungen, Möbelstücke und nicht zuletzt das Benutzerverhalten wirken sich auf die Güte des Raumklimas aus.

S

    • Schlussabnahme
      Bei der Schlussabnahme wird geprüft, ob die Gebäude entsprechend dem Bauantrag fertiggestellt wurden.
    • Spachtelmasse
      Masse, mit der Unebenheiten an Wänden ausgeglichen werden, um einen glatten Untergrund für die nachfolgende Oberflächenbehandlung zu schaffen.
    • Steinwolle
      Dieses für Dämmung gut geeignete Material ist in Platten- oder Schalenform wie auch als einfaches Füllmaterial im Handel. Steinwolle besteht aus geschmolzenem und dann zu dünnen Fäden gesponnenem Dolomit oder Kalkstein

T

    • Transmissionsverluste
      Darunter versteht man die Wärmeverluste, die sich durch die Wärmeleitfähigkeit der Gebäudehülle ergeben. Auch bei sehr gut gedämmten Gebäuden können die Transmissionsverluste nicht verhindert, sondern nur verringert werden.
    • Thermische Hülle
      Die thermische Hülle ist jene Hülle, die durch die wärmedämmenden Bauteile gebildet wird. Diese stimmt aber nicht immer mit der tatsächlichen Gebäudehülle überein.
    • Transparente Wärmedämmung
      bezeichnet eine Dämmschicht aus transparentem Kunststoff, die außen vor einer schwarzgestrichenen Hauswand angebracht wird. Die Struktur der transparenten Wärmedämmung (TWD) ist waben-oder kapillarförmig und wird in ein Holzrahmensystem montiert. Vor Witterung schützt eine Glasscheibe die Dämmschicht. Scheint die Sonne auf die TWD, lässt diese das Licht durch, die dahinterliegende Wand erwärmt sich. Diese Wärme wird an die Innenräume abgegeben. An einem sonnigen Tag wirkt so die Außenwand wie eine großflächige Niedertemperatur-Strahlungsheizung. Im Sommer ist das Aufheizen der Wandflächen durch Sonne nicht erwünscht, die TWD-Fassade wird durch Rollos beschattet. Mit TWD kann gegenüber einem nach dem Stand der Technik gedämmten Haus noch einmal die Hälfte der Heizenergie eingespart werden. Allerdings ist das System noch sehr teuer.
    • Trittschalldämmung
      Maßnahme, die eine Schallübertragung möglichst unterbinden soll, insbesondere den Körperschall, der sich durch die Bauteile fortsetzt. Das erreicht man dadurch, dass die eigentlich begangene Fläche nicht direkt mit dem Baukörper verbunden, sondern durch speziell dafür vorgesehenes Dämm-Material vom tragenden Untergrund (Betondecke, Balkenlage) getrennt wird.

W

    • Wärmebrücken
      Wärmebrücken (auch Kältebrücke genannt) sind Schwachstellen in der Dämmung von Außenbauteilen. An diesen Stellen ist die Wärmeleitfähigkeit der Konstruktion erheblich größer als an den umgebenden Bauteilen. Das Problem dabei ist weniger der Wärmeverlust als vielmehr Tauwasser, das sich an den Wärmebrücken niederschlägt. Werden Bauteile im Bereich der Wärmebrücken längere Zeit durchfeuchtet, kann sich Schimmel bilden. Wärmebrücken lassen sich nur durch sorgfältige Planung und gewissenhafte Ausführung der Außenbauteile vermeiden.
    • Wärmedämmung
      Wärmedämmung verhindert den Austausch von thermischer Energie durch den Einsatz von Dämmstoffen.
    • Wärmedurchgangskoeffizient
      Der U-Wert (früher k-Wert) ist ein Maß für die Wärmeverluste durch einen Bauteil und bezieht neben der Wärmeleitzahl auch die Dicke der Bauteilschicht ein. Je kleiner der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils, desto besser ist seine Wärmedämmung.
    • Wärmeleitfähigkeit (l =Lambda)
      Die eigentliche Funktion des Dämmstoffes, die Wärmeverluste zu reduzieren, wird mit der Wärmeleitzahl Lambda (l) beurteilt. Die Einheit wird in W/m2K gemessen. Je kleiner der Wert, umso besser die Dämmwirkung. Schlechtere Werte können aber durch höhere Dämmstoffstärken ausgeglichen werden.
    • Wärmespeicherfähigkeit
      eines Baustoffes wird mit der Wärmespeicherungszahl W in kJ/(m²K) angegeben. In Kilojoule gemessen, gibt sie Auskunft darüber, wieviel Wärme ein Quadratmeter Baustoff speichert, wenn die Temperaturdifferenz ein Kelvin beträgt. Eine hohe Wärmespeicherfähigkeit eines Baustoffs kann die Wärmebilanz eines Hauses verbessern.
    • WDVS
      = Abkürzung für Wärmedämmverbundsystem. Wärmedämmverbundsysteme sind mehrschichtige Konstruktionen zur Dämmung. Sie bestehen aus Dämmstoff, der an der Wand befestigt und mit speziellen Putzaufbauten bedeckt wird.
    • Werkvertrag
      Mit dem Abschluss eines Werkvertrages verpflichtet der Auftraggeber den Unternehmer zur Errichtung des versprochenen Werks. Im Gegenzug muss der Auftraggeber das Werk abnehmen und die vereinbarte Vergütung zahlen. Wichtig ist die Erfolgsbezogenheit dieses Vertragstyps. Der Unternehmer schuldet also immer einen bestimmten Erfolg, z. B. die fachgerechte Installation der Sanitäranlage. Ist im Werkvertrag die Erbringung von Bauleistungen vereinbart, wird der Vertrag auch als Bauvertrag bezeichnet.

Z

  • Zellulose
  • ist der Hauptbestandteil von pflanzlichen Zellwänden, wie z.B. von Holz.
  • Zugluft
    Wenn der Temperaturunterschied zwischen Raumluft und Wandoberfläche mehr als 3 Grad Celsius beträgt, übersteigt die Geschwindigkeit der natürlichen Luftbewegung 0,2 m/sec und wird als störender „Zug“ empfunden. Wird durch WDV-Systeme praktisch ausgeschlossen.

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